Das Ende des Webs
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Jan
23

Rock am Ring rückt näher. Auf der Offiziellen Website tauchte kürzlich dieser Promo-Trailer auf. Wie ich mich auf Juni freue!

Jan
15

Folgendes war in Zwischen den Jahren zu lesen:

Das Album des Jahres. Ist und bleibt Peter Fox mit Stadtaffe.

Ich bin heute gefragt worden, ob das Peter-Fox-Album nicht 2008 erschienen sei. Das ist natürlich richtig. Hier eine Klarstellung, denn vielleicht bin ich in meinem Post nicht ganz Deutlich geworden: Das Jahr 2009 wahr für mich das große Stadtaffen-Jahr. Alle Singles liefen im Radio rauf und runter, jeder hatte ständig einen Peter-Fox-Song auf den Lippen. Die Großen Konzerte fanden alle 2009 statt, was natürlich nicht den Stellenwert der November/Dezember-Konzerte 08 schmälern soll, sondern einfah heißen will, dass Peter Fox da gerade erst sein Insider-Image ablegte. Schließlich war die Platte ja erst Anfang Herbst 2008 erschienen. Ich hoffe, der Klarheit wurde genüge getan ;)

Ein (hoffentlich) Seeediges 2010
Michael

Eine Klammer!

Jan
08

Es ist relativ einfach, zu sagen, was es nicht ist: Es ist kein Liebesfilm. Es ist keine Kommödie, ein Drama ist es auch nicht wirklich und ein Actionstreifen schon garnicht. Schwieriger hingegen bleibt fest zu stellen, was es ist, dieser Film, der letzte, in dem Heath Ledger mitgespielt hat.
„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist keine leichte Kost, bleibt er zwar die meiste Zeit über verhältnismäßig unspektakulär, wenn auch visuell immer wieder unkonventionell. Hier stehen auf meiner Mögen-Liste ein haufen wunderbar anzuschauender Kostüme, die im sekundentakt wechseln, oder mit Detailverliebtheit animierte Traumwelten ganz oben. Dazu ganz und gar ungewöhnliches Setting in und um eine fahrende Jahrmarktsbühne, das sich vor allem räumlich sehr in Grenzen hält und doch nie Abwechslungsreichtum missen lässt. Überhaupt ist der Film alles andere als Ereignislos, ganz im Gegenteil wird eine überaus phantasievolle Geschichte erzählt, der zu folgen für das Verständnis de Films essentiell ist, was mitunter leichter gesagt ist, als getan. Kurz zusammengefasst geht es um die Tochter des Dr. Parnassus, Valentina, die als Preis für dessen Unsterblichkeit an ihrem 16 Geburtstag dem Teufel alias Mr. Nick gehören soll. Natürlich steht besagter Geburtstag vor der Haustür, oder besser Jahrmarktwagentür, und der Zuschauer findet sich wieder zwischen Rückblenden in das lange Leben des alten Doktors und einer letzten Wette des Greisen gegen den Teufel: Gelingt es ihm, zuerst fünf Seelen durch seine Gedankenwelt zu läutern, ist Valentina frei. Von einem linearen Verlauf ist das Hin-und-her des Films weit entfernt, und hinter jeder Ecke wartet eine neue Wendung, wie etwa Tony, der zur Verzweifelten Mannschaft des weisen Doktors stößt als die Lage so aussichtslos wie nie erscheint und sich zunächst als große Hilfe im Seelen-Duell erweist.
Alle wichtigen Charaktere des Films sind tiefgründig und vielschichtig gezeichnet, gut und göse, dunkel und hell in den Gesinnungen nur schwer zu auszumachen, was nicht zu Letzt Verdienst der Schauspieler ist, allen voran Heath Ledger in der Rolle des Tony, dem aber Christopher Plummer als Dr. Parnassus und Mr. Nick, gespielt von Tom Waits in nichts nachstehen. Ausnahmslos jede Besetzung verleiht ihrer Rolle ein selten gesehenes Maß an menschlichem Zwiespalt, stets vor Entscheidungen gestellt, in einem dichten Netzt baumelnd um einer Frage herum: Wer kann seine Seele retten?
Insgesammt ist Das Kabinett des Dr. Parnassus kein Film, der in den Kinos Begeisterungsstürme zu erwarten hat, wenn es auch der peniblen Machart und großartigen Schauspielerischen Leistung gerecht werden würde. Es ist ein Film zum konzentriert sehen, zum Nachdenken, ein Film den man wegen der bewegenden und bis zu letzt spannenden Geschichte sieht, ein Film aus dem man herausgeht und eine ganze Weile braucht ehe man weiß ob man ihn nun gut findet oder nicht, aber schließlich ein Film, bei dem man etwas verpasst hat, wenn man ihn nicht gesehen hat.

Keine Klammer!
Michael

Jan
04

Wir schreiben das Jahr 2010 nach Christi Geburt. Für mich, ein Grund, an dieser Stelle zurück zu blicken, auf die letzten Ereignisse, quasi den Nachhall des vergangen Jahres. Meiner Ansicht nach durfte man 2009 einiges erleben, und ich glaube kaum, dass ich hier wiederholen muss was in 1000 anderen Blogs bereits steht. Dennoch möchte ich einige Highlights küren:

Das Album des Jahres. Ist und bleibt Peter Fox mit Stadtaffe. Ich habe mir die Wahl keineswegs leicht gemacht, nachdem 2009 reich an hochkarätitgen Musikprojekten, national wie international war. Relapse etwa, oder Sounds of the Universe, Wir Kinder vom Bahnhof Soul oder Made in Germany. Die Liste ließe sich fortsetzten, Dennoch hat mich nichts so sehr bewegt wie die Individualität und Leidenschaft zur Musik des Seeed-Frontmannes, live wie auf Album. Meines Erachtens nach ein großartiges Stück Musik, das Seinesgleichen sucht und suchen wird. Weiter im Text…

Der Film des Jahres. Auch hier fiel mir die Wahl nicht wirklich leicht, und ich muss zugeben, Hangover war kurz davor, das Rennen zu machen. Ich hatte im Kino selten derartig Spaß wie bei diesem Film. Schlussendlich aber hat der Quentin Tarentino-Fan in mir gesiegt und ich habe Inglourious Basterds zu meinem Topfilm 2009 erkoren. Ich habe im letzten Jahr fast nichts über Filme geschrieben, aber einige gesehen. Die Rezensionen werde ich euch auch weiterhin ersparen, es kämen einige zusammen, darunter Star Trek, 2012, 500 Days of Summer, Public Enemies, undundund. Alle davon wahren aus dem ein oder anderen Grund sehenswert und haben für mich das Filmjahr geprägt (Und mit Außnahme von Public Enemies würde ich alle diese Filme auch nur wärmstens für die nächsten DVD-Abende empfeheln), keiner aber so sehr wie Tarentinos Kampfansage an den Hollywood-Einheitsbrei aus dem Lehrbuch. Sehen und Staunen!

Der Moment des Jahres. Ich hatte 2009 viele schöne Mommente (und auch einige wenger schöne), aber als den denkwürdigsten belibt mir der Tag am See in Erinnerung, ein großartiges Konzert mit großartigen Künstlern an einem großartigen Ort mit großartigen Menschen. Und täglich grüßt (nicht das Murmeltier, sondern) Peter Fox.

Wer A sagt, muss auch B sagen. Darum jetzt ein paar Takte zu 2010. Das vor uns liegende Jahr wird spannend. Ich werde mein Abitur machen (klopf auf Holz) und mein Studium beginnen (klopf auf noch mehr Holz), allerdings weiß ich nicht wo, noch genau was. Ich werde mehr und besser Fotografieren (Vorsatz zum ersten), mehr Bloggen (vorsatz zum zweiten) und weniger Klammern benutzen (Vorsatz zum dritten). Ich werde zu Rock am Ring fahren, worauf ich mich jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr freuen darf, außerdem habe ich mir als Ziel gesetzt, 5km in unter 20 Minuten zu laufen. Nebenbei lerne ich ein bisschen Russisch und hoffe, das mir noch das ein oder andere spontan einfällt. Ein spannendes Jahr also.

Und zum Thema Zwischen den Jahren: Ich habe Avatar gesehn. In 3D. Und ich bin über alle Maßen begeistert. Genau genommen ist es ein Film des letzten Jahres, irgendwie gehört er für mich aber schon zu 2010. Deswegen eine kurze Rezension hier: Wer in Avatar geht und einen auf allen Ebenen bahnbrechenden Film erwartet, wird leider enttäuscht werden. Die Story ist altbewährt und der Verlauf des Plots vergleichsweise linear und vorhersehbar. Die meisten Charaktere sind nicht besonders schwer zu durchschauen und die Mischung von Action und Romantik (soviel wage ich zu unterstellen) entspricht dem, im Lehrbuch für Regisseure angegeben, Idealverhältnis. Nicht das irgendetwas davon per se schlecht wäre, nur eben nicht besonders. Aber wer sagt schon das etwas Gutes in allen Aspekten das Rad neu erfinden muss? Schließlich ist Avatar ein Film, den man vor allem wegen der Optik ansieht, die vollständig digitale Produktionsweise zaubert Bilder auf die Leinwand, die schlicht den Atem rauben und die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen, in einen sehr großen Schatten. Der Film strotz vor mystischen Bildern, schwebenden Gebirgen und undurchdringlichen, fremdartig-faszinierenden Urwäldern. Luftschlachten und erhabene Momente sind gewaltig inszeniert und die Atmosphäre, die den Film als ganzes auszeichnet und von der ersten bis zur letzen Sekunde stringet und greifbar dicht ist, packt in einer Weise, die beinahe Magie gleichkommt. Die Maßstäbe für filmischen Ausdruck, die meiner Meinug nach bislang von den Herr Der Ringe-Filmen bestimmt wurden, werden von Avatar mühelos auf ein neues Nievau gehoben. Man darf also für die nächsten Jahre das beste hoffen. Und am Schluss belibt auch noch eine kleine Moral übrig, Alles in allem also ein sorglos-glücklich Paket für den nächsten Kinoabend, der so schnell nicht in Vergessenheit gerät. Stichwort 3D-Technik: Das 3D-Erlebnis hat mich bei Avatar vollkommen in seinen Bann gezogen. Die 3D-Effekte bleiben ehr unauffällig und fügen sich in das Gesammtwerk ein, sie tragen die Atmosphäre und die ohnehin großartigen Bilder noch ein Quantum weiter, wer sich hier nicht mittendrin fühlt, dem ist kaum zu helfen, aus Sehen wird echtes Erleben. Außerdem bewahrt die 3D-Brille die Augen vor dem Herausfallen.Spaß beiseite, ein gut gemeinter Tipp für Brillenträger zum Abschluss: Sofern möglich, beim ansehen eines 3D-Kinofilms auf Kontaktlinsen zurückgreifen, die 3D-Brille über der Eigenen zu tragen ist bisweilen alles andere als bequem! Mein Fazit: Seht euch diesen Film an, solange er noch in den Kinos ist!

Ein tolles, ereignisreiches, erfolgversprechendes und gesegnetes Jahr 2010 euch allen!

Michael

Dez
04

Das Wochenende steht bevor, eine anstrengende Woche liegt zurück. Ein Anlass, mal wieder eine Kleinigkeit zu schreiben. Noch 20 Tage bis Heiligabend.

Sein ist die Erde und was sie füllt,
der Boden und seine Siedler.
Denn selber er gründete ihn über Meeren,
festigte über Strömungen ihn.
-Aus Psalm 24

Bewusst etwas Gutes tun:
Das ist gar nicht so schwierig, zum beispiel statt Milka einmal die fair gehandelte GEPA-Schokolade schenken,  Für die nächste Ladung Weihnachtsplätzchen Bio-Eier benutzen oder sich bewusst entscheiden, einmal Bahn statt Auto zu fahren. Viele Dinge, die wir tun können, um die Welt um uns herum zu verbessern sind sehr klein und unscheinbar, dennoch fühlen wir, dass es gut und richtig ist, ein Gefühl, was man heut zu Tage viel zu selten hat. Etwas Gutes tun tut immer auch uns selber gut.

Einen gesegneten Advent!

Dez
02

Auch heute, wider Erwarten an einem etwas vollgepackten 2. Dezember einen kleinen Impuls von mir. Noch 22 Tage bis Heiligabend.

Mein Gott,
an dir sichere ich mich
möge nimmer zuschanden ich werden
mögen meine Feinde sich an mir nimmer ergötzen
-Aus Psalm 25

Rituale Pflegen:
Manchmal hilft es, etwas regelmäßig zu tun. Ein mal in der Woche zum Sport gehen etwa, oder regelmäßig in die Kirche, vielleicht auch nur in die Werktagsmesse oder eine Andacht, einmal im Monat einen Spieleabend mit den engsten Freuden, es ist fast alles Denkbar. Regelmäßigkeit bringt Ordnung ins Leben, Beständigkeit und Gewissheit. Dinge, die einem einen festen Sitz im Leben geben, und die helfen, einen Ankerpunkt zu finden und weniger wichtige Sachen von den Entscheidenden zu unterscheiden lassen uns gelassener werden.

Einen gesegneten Advent!

Dez
01

Der erste Dezember, das erste Törchen im Adventskalender. Letzten Sonntag bereits der erste Advent. Es geht auf Weihnachten zu, ein Fest, das immer schneller wird und dessen wahre Bedeutung oft wenig Beachtung erfährt. Ebenso die der Vorweihnachtszeit. Ich möchte an dieser Stelle, beim Lesen meines Blogs dazu einladen, einmal kurz inne zu halten und sich einem Denkanstoß hin zu geben. Es wird wahrscheinlich nicht jeden Tag einen geben, aber so oft es mir gelingt. Der Erste am ersten Dezember. Noch 23 Tage bis Heiligabend.

Huld und Gerechtigkeit will ich besingen,
will, DU, harfen dir,
will auf den Weg des Schlichten bedacht sein:
wann kommst du auf mich zu?
- Aus Psalm 101

Fünfe Grade sein Lassen:
Wie wäre es, sich einmal nicht aufzuregen? Einfach mal gelassen bleiben, sich nicht an einer Nichtigkeit aufhalten, jemandem einfach so verzeihen? So viele Probleme machen wir uns selber, gibt es in so einer Zeit nicht schöneres als sich über Kleingkeiten zu ereifern?

Einen gesegneten Advent!

Nov
12

H1N1, oder im Volksmund Schweinegrippe(Ich mag diese Wort nicht, es ist mittlerweile zu sehr konnotiert). Was zuerst als Lückenbüßer im alljährlichen Sommerloch herhalten musste (neben einem gepanzerten schneeweißen Oberklassewagen, der spurlos in Spanien verschwand) scheint nun doch vor der Haustür zu stehen. Eigentlich hatte ich beabsichtigt, mich so lange wie möglich aus dieser Diskussion herauszuhalten, aber aus gegebenem Anlass klinke ich mich an dieser Stelle unverbindlich ein.

Zunächst ein Bekenntnis: Ich bin geimpft. Und ich lebe noch. Ist der Impfstoff also doch anderer Natur als Bielefeld? Kein KGB, CIA, und MOSSAD? Keine Aliens? Keine Verschwörung der Bundesregierung mit der hintergründig alles kontrollierenden Pharmaindustrie? Augenscheinlich nicht. Tatsache ist, dass der „neue“ Impfstoff eigentlich gar nicht neu ist. Grippeviren sind es ja auch nicht. Wenn man also eine Greigentlich gar nicht neu ist. Grippeviren sind es ja auch nicht. Wenn man also eine Grippe mit einem Impfstoff bekämpfen kann, kann man aus den Unterscheiden zwischen den Grippeviren auch die nötigen Veränderungen ableiten, die nötig sind um einen Impfstoff auf das neue Virus zuzuschneiden. Deswegen ist die gern propagierte Position, der Impfstoff sei a) wirkungslos und/oder b) voll von unberechenbaren Nebenwirkungen, weil nicht getestet, ausgemachter Blödsinn. Da der Impfstoff in seiner wirkweise praktisch parallel zu bekannten Wirkstoffen aufgebaut ist, sind auch seine (eher vernachlässigbaren) echten Nebenwirkungen die gleichen, eine aufwendige Studienreihe wie bei einem völlig neuen Medikament ist von vorneherein nicht nötig gewesen.

Und was ist mit den gerne ins Feld geführten Nebenwirkungen? Diese sind nicht dem Impfstoff selbst zuzuschreiben, sondern einem Zusatzstoff, der als Wirkverstärker agiert, und der auch in vielen andern Impfstoffen enthalten ist. Wer sich schon mal gegen Grippe hat impfen lassen, kennt das: Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden und Übelkeit in unterschiedlichen Ausprägungen. Keine große Sache, und nichts, was sich im Allgemeinen nicht nach einem Tag auskuriert hätte. Ein guter Deal im Vergleich zu ein bis zwei Wochen Krankheit mit einer echten neuen Grippe.

Und warum gegen H1N1 impfen lassen? Naja auch das ist leicht erklärt: H1N1 ist zwar mit der gewöhnlichen Wintergrippe verwandt, aber dennoch unterschiedlich genug, als dass das körpereigene Immunsystem ihn nicht mit seinen Mitteln bekämpfen kann, die es gegen die normale Grippe anwendet, mit der es praktische jeden Tag zu tun hat. Ich kann in diesem Sinne jedem ans Herz legen, vor allem denen die Täglich mit vielen Menschen Kontakt haben, wie Schülern, Studenten und Nutzer des ÖPNV zu Stoßzeiten, sich die Impfung verabreichen zu lassen, denn die neue Grippe verbreitet sich schlussendlich schneller und aggressiver als die gewöhnliche. Ist man über 10 und unter 60 Jahre alt, ist die ganze Sache mit einem einzelnen Stich gehalten. Der Impstoff wird jeweils zu 10 Dosen ausgegeben, daher muss man sich bei einem impfenden Arzt in eine Warteliste eintragen lassen, vorausgesetzt, es ist niemand kurzfristig abgesprungen, sodass eventuell eine Dosis „frei geworden“ ist. Und kosten tut der ganze Spaß auch nichts. Außer 10 Minuten, einem Autogramm und einem kleinen Piks.

Wenn man es dann noch auf die Reihe bekommt, soviel Körperkontakt wie möglich zu vermeiden, etwa bei Begrüßungen, sicippe mit einem Impfstoff bekämpfen kann, dann kann die neue Influenza eigentlich kommen. Kein Grund zur Panik.

Nov
05

Ich war heute im Supermarkt und habe dort 3 Filme abgeholt, die ich in Barcelona belichtet habe. Dafür, dass es praktisch meine erste Film-Arbeit ist, finde ich die Ergebnisse durchaus zufriedenstellend, auch wenn Großlabor und Billig-Film aus der Drogerie durchaus ihre Spuren hinterlassen haben.

Hier gibt es jeden tag eins der Bilder

Für die Interessierten: Alle Bilder sind mit einer Agfa Selectronic 3 und einem 50mm 1:1.4 Objektiv aufgenommen, auf Rossmann-Billigfilm (35-100) mit ASA 200

Nov
01

Am 30. und 31. Oktober fand in Kiel die Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings statt. Delegierte aller Jugendverbände treffen sich in diesem Rahmen jährlich, um die Positionen ihrer Organisationen in eine Diskussion einzuwerfen, die in der politischen Landschaft Deutschlands durchaus gehört wird. Kein Wunder bei über, bei weit über 5,5 Millionen Jugendlichen die über ihre Verbände im Bundesjugendring vertreten sind, die nicht mitgezählt, die in Verbänden der Länder organisiert sind und durch die Landesjugendringe vertreten werden. Eine Diskussion die regelmäßig Ergebnisse ausspuckt: Stellungnahmen, Aufforderungen zum Handeln, konkrete Projekte. Tagesaktuell war an diesem Wochenende gewiss der Koalitionsvertrag, der in einigen Punkten deutliche Schritte nach vorne ankündigt, in anderen aber auch, gerade unter den Gesichtspunkten Jugendlicher, zu wünschen übrig lässt. In aller Deutlichkeit wurde er in der Kieler Erklärung aufgegriffen und einstimmig bewertet. Nicht weniger brisant ist die Situation um die Frage von Jugend und Medien in all ihren Facetten und auch hier hat der Bundesjugendring in fundierter und langwieriger Arbeit ein Grundsatzpapier entwickelt und einstimmig beschlossen, dass eine Arbeitsgrundlage für eine fruchtbringende Diskussion in den nächsten Monaten und Jahren darstellt.

Die Sitzung war eine Sitzung der Auf- und Umbrüche: Neue Koalition, ein neues Vollmitglied und eine neuer Vorstand. Die Delegierten durften weiterhin miterleben, wie dem scheidenden Vorsitzenden, Detlef Raabe die erste Jugendleiter/innen Card der neuen Generation übergeben wurde, was auch in diesem Projekt des Bundesjugendringes einen wichtigen Meilenstein darstellt. Treffende Worte fand darüber hinaus in ihrem Grußwort Dr. Silke Berg: „Jugendverbände sind Teil der Erfolgsgeschichte unserer Demokratie“.

Allen beteiligten stehen Jahren intensiver Arbeit ins Haus, aber wenn wir es richtig anpacken und unsere Chancen nutzen, können es Jahre werden die uns weit nach vorne bringen!

Wer nachlesen möchte, was in Kiel passiert ist, kann das hier tun:

Außerdem findet ihr auf der Homepage des DBJR alles weitere zu seiner Arbeit