Going West
Ja, ich habe mir wieder was gegönnt: Kanye West mit dem Album 808s & Heartbreak. Viel dazu gibt es eigentlich nicht zu sagen. Kanye West ist ein völlig anderer als noch in Graduation, der Sound ist Elektrisch und Treibend, er geht bis ins Mark und klingt im ganzen Körper. Was hier in Silizium schimmert ist ein mit Sicherheit gewagtes, keineswegs jedoch fehlgeschlagenes musikalisches Selbstexperiment. Bereits die Single „Love Lockdown“ ließ aufmerken, „Amazing“, „RoboCop“, „Heartless“, „See You In My Nightmares“ und „Coldest Winter“ vervollständigen die musikalische Crema des Albums, „Paranoid“ lässt dann durchblicken, dass wirklich Kanye West am Werk war (Woran man beim ersten Hören durchaus zweifeln mag) und die restlichen Tracks geben eine stimmige Ergänzung. Am Besten selber hören!
Mein Fazit: Hut Ab, Mr. West, so macht man wirklich neue Musik.

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Mal ne Frage (hab das Album selbst noch nicht gehört), aber geht das Album überhaupt noch in Richtung Hip Hop oder ist es ehr so wie das veröffentlichte Stück? Gruß Spank
spanksen - Donnerstag, 27. November 2008 at 17:38
Schwer zu sagen, ich hab mich schwer getan es in irgendein Genre einzuordnen. Sicherlich kann man raushören, Was Kanye West für Musik macht oder gemacht hat, aber mit dem was auf z.B. Graduation drauf war hat das fast garnix gemein. Love Lockdown ist schon ziemlich bezeichnend für das Album, obwohl viele andere Lieder doch hipphoppiger sind, wobei das ehr relativ verstanden sein will.
Mfg Miccca
miccca - Donnerstag, 27. November 2008 at 22:03
[...] Einen Weg, auf den sich Ende letzten Jahres bereits Kanye West mit seinem Aktuellen Werk “808s & Heartbeat” begeban hat, beschreiten nun auch die Black Eyed Peas, um die es ja auch lange Zeit recht [...]
Das Ende? « Das Ende des Webs - Montag, 8. Juni 2009 at 23:44